Liebeslexikon


Fernbeziehung

Unter einer Fernbeziehung versteht man eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die räumlich getrennt voneinander leben. So lebt der eine Partner beispielsweise in Köln und der andere in Hannover. Aufgrund der Entfernung ist es häufig nicht möglich sich täglich zu sehen. Stattdessen müssen beide Partner Kompromisse eingehen und sich wenigstens am Wochenende sehen. Ob eine Fernbeziehung hält oder nicht hängt wie bei einer anderen Beziehung von verschiedenen Faktoren ab. Lesen sie dazu mehr unter Beziehungsprobleme.

Mit der Fernbeziehung sind jedoch nicht nur Gefahren verbunden.
Die Vorteile der Fernbeziehung bestehen darin, dass man sich aufeinander freut. Streitigkeiten zu alltäglichen Dingen finden häufig nicht statt, da man die gemeinsame Zeit nicht mit Streiten über kleinliche Alltäglichkeiten verschwenden möchte. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass beide ausreichend Freiheiten genießen. Jeder kann sich solange er alleine ist auf seine Interessen konzentrieren. In der gemeinsamen Zeit können dann Gemeinsamkeiten geteilt werden.

Neben den Vorteilen gibt es natürlich auch Nachteile. Eine größte Gefahr besteht darin, dass sich der Partner alleine fühlt und für Anwerbungsversuche anderer Menschen offener ist. Die Gefahr von Seitensprüngen ist somit in Fernbeziehungen höher. Hinzu kommt, dass es schnell zu Eifersucht kommen kann, wenn man den Partner nicht ausreichend vertraut. Die größte Gefahr besteht jedoch für die Fernbeziehung beim Übergang in eine Beziehung. Sehen sich beide nun alltäglich, müssen bis dato selbstverständliche Freiheiten zu Gunsten des Partners ggf. aufgegeben werden. Jetzt kommt es darauf an, Kompromissen zu schließen und dem Partner auch weiterhin ausreichend Freiheiten einzuräumen.